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Casa Cura in der Brückenpost – Ein Meilenstein für gemeinschaftliches Wohnen in Stein

Casa Cura steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe der Brückenpost. Auf mehreren Seiten widmet sich die Zeitung dem neuen Wohn- und Gesundheitszentrum im Herzen von Stein AG – einem Projekt, das Tradition, Fürsorge und zukunftsorientiertes Wohnen auf besondere Weise verbindet.

Die ausführliche Reportage beleuchtet nicht nur die Entstehungsgeschichte von Casa Cura, sondern zeigt auch, was das Projekt für die Menschen und die Gemeinde bedeutet.

Ein Herzensprojekt mit über 120 Jahren Geschichte

Die Wurzeln von Casa Cura reichen bis ins Jahr 1904 zurück. Damals gründete Johanna Brogle-Gertiser eine Stiftung mit dem Ziel, die Pflege und Unterstützung der Menschen in Stein langfristig sicherzustellen – unabhängig von Alter, Gesundheit oder Konfession.

Über ein Jahrhundert später lebt diese Vision weiter. Casa Cura verbindet den ursprünglichen Stiftungsauftrag mit modernen Wohn- und Betreuungskonzepten und schafft einen Ort, an dem Menschen selbstbestimmt leben können und gleichzeitig die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

Wohnen, Gesundheit und Begegnung unter einem Dach

Im Interview mit Urs Buser wird deutlich, welche Idee hinter Casa Cura steht: ein Zentrum, das weit mehr ist als ein Wohngebäude.

Casa Cura vereint:

  • Betreute Wohnungen
  • Altersgerechte Mietwohnungen
  • Medizinische Versorgung
  • Therapiepraxen
  • Gemeinschaftsräume
  • Begegnungszonen für Jung und Alt

Damit entstehen kurze Wege, ein starkes soziales Netzwerk und ein Lebensraum, der Selbstständigkeit ebenso fördert wie gegenseitige Unterstützung.

Ein Bauprojekt mit Weitblick

Die Reportage beschreibt auch die mehrjährige Entstehung von Casa Cura.

Besonderes Augenmerk wurde auf folgende Aspekte gelegt:

  • barrierefreie Architektur
  • helle und grosszügige Wohnräume
  • attraktive Außenanlagen
  • nachhaltige Energiekonzepte
  • moderne Infrastruktur
  • hohe Aufenthaltsqualität

Das Ergebnis ist ein Gebäude, das funktionale Anforderungen mit einer wohnlichen Atmosphäre verbindet und den Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht wird.

Wenn aus einem Gebäude ein Zuhause wird

Ein besonders bewegender Teil der Reportage erzählt die Geschichte von Martha und Hans Kappeler, die zu den ersten Bewohnern von Casa Cura gehören.

Sie berichten offen über ihren Umzug, den Abschied vom bisherigen Zuhause und darüber, warum sie diesen Schritt nie bereut haben.

Trotz der Verkleinerung ihres Wohnraums empfinden sie keinen Verlust – im Gegenteil:

„Wir haben nichts verloren – unsere Selbstbestimmung ist uns geblieben.“

Ihre Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass modernes Wohnen im Alter nicht bedeutet, Unabhängigkeit aufzugeben. Vielmehr bietet Casa Cura Sicherheit, Gemeinschaft und Lebensqualität, ohne die eigene Freiheit einzuschränken.

Ein Gewinn für die Gemeinde Stein

Casa Cura stärkt nicht nur die Gesundheitsversorgung vor Ort, sondern fördert auch das gesellschaftliche Miteinander.

Die Integration von Arztpraxis, Therapien, Gemeinschaftsflächen und unterschiedlichen Wohnformen schafft einen lebendigen Treffpunkt im Dorfzentrum. Menschen verschiedener Generationen begegnen sich im Alltag – ein wichtiger Beitrag gegen soziale Isolation und für eine starke Dorfgemeinschaft.

Gerade in Zeiten des demografischen Wandels zeigt Casa Cura, wie Wohnen, Pflege und Gemeinschaft erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Herzlichen Dank

Wir freuen uns sehr über die ausführliche Berichterstattung in der Brückenpost und bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten.

Ein besonderer Dank gilt:

  • Heike Rehmann und Sarah Brutschi für die gelungenen Interviews,
  • Nelly Lehmann sowie Urs Buser für die eindrucksvollen Fotografien,
  • und allen Menschen, die ihre persönlichen Geschichten und Einblicke geteilt haben.

Die Reportage zeigt eindrucksvoll, dass Casa Cura weit mehr ist als ein Neubau. Es ist ein Ort, an dem Geschichte weiterlebt, Gemeinschaft entsteht und Menschen in jeder Lebensphase ein Zuhause finden.

Fotos: Nelly Lehmann (Brückenpost), Urs Buser (Casa Cura Stein)